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Projekt Promillestopper

Don´t drink and drive

Das für zweieinhalb Jahre anberaumte Projekt hat seine Startphase erfolgreich absolviert.

Schwerpunkt dieser Initiative ist weniger die technische Neuentwicklung (Basis für das neue Feature ist ein Atemalkohol-Messgerät, Interlock XT, der Firma Dräger), denn die Bewusstseinsbildung in Hinblick auf die Gefahren von Alkohol am Steuer bei der schwierigen Zielgruppe 15plus.

Die Gestaltung eines jugendlichen Designs und die Definition der Notwendigkeit einer solchen Sicherheitseinrichtung aus der Sicht junger Menschen sind die Hauptziele der schulübergreifenden Maßnahme.

Als operationale Basis dient die e-motion Lehrwerkstatt der Bundesanstalt für Verkehr (BAV), Projektpartner sind die Siegfried Marcus Berufsschule für KFZ Technik (BS KFT), die HTL Wien Donaustadt und das TGM Wien. Als Sponsoren konnten die Firma Dräger Austria und BMW Wien Donaustadt gewonnen werden.

Die e-motion Lehrwerkstatt stützt sich auf die Erfahrungen aus früheren Verkehrsicherheitsinitiativen wie beispielsweise „Die Mopedoffensive“, in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit oder „Roadrunner, gegen illegales Fahrwerkstuning“, in Zusammenarbeit mit der BS KFT. Projektbasis war in beiden Fällen die Bundesanstalt für Verkehr, vertreten durch ihren Leiter, HR Gerald Pöllmann.

Besonders die Kooperationen mit den Berufsbildenden Schulen (allein die BS KFT  bildet 1500 Lehrlinge zu KFZ Technikern aus) ermöglichen interessante Einblicke in das Wertesystem der jungen Menschen. Mobilität hat hierbei einen hohen Stellenwert und die Jugendlichen zeigen ein erstaunliches Organisationsvermögen und soziales Verständnis in Hinblick auf Fahrgemeinschaften. Besonders bei Personen mit Migrationshintergrund sind die Fahrzeuge meist (über)voll besetzt. Wird das Alkohol Commitment durch den Fahrer nicht eingehalten und er hat in der Folge doch zu viel getrunken, lastet auf ihm ein enormer Gruppenzwang, worauf die Fahrt unter schweren Bedenken dennoch angetreten wird und nicht selten fatal endet.

Unter diesen Umständen wäre ein Sicherheitsfeature, welches gegen Missbrauch ausreichend geschützt ist, nach einhelliger Meinung der Jugendlichen, eine hochwillkommene Sache. Der Resozialisierungsgedanke kommt definitiv nicht gut an und somit gründet sich unsere Initiative auf Schutz vor Stress durch Alkohol und natürlich auf die Entwicklung von Technik und Design von Kids für Kids. Die als Machbarkeitsstudie verstandene Einleitungsphase, anberaumt im Sommersemester 2011, ist positiv abgeschlossen und dokumentiert. Für den Herbst 2011 (Wintersemester) ist eine Pädagogische Konferenz mit den Direktoren bzw. Fachvorständen der Partnerschulen vorgesehen, um einen detaillierten Projektablauf inklusive Timeline festzulegen.

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