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Sicherheitsvorschriften

  1. In jeder Werkstatt besteht erhöhte Unfallgefahr. Es sind daher die Unfallverhütungsvorschriften genau einzuhalten und die Weisungen des Ausbildners gewissenhaft zu befolgen.

  2. Der Lehrling hat während des Werkstattunterrichts die vorgeschriebene Arbeitskleidung und den vom Meister an notwendig erkannten Unfallschutz zu tragen.

  3. Die Arbeitskleidung besteht mind aus einer Arbeitsjacke, einem Arbeitsmantel oder einem Overall. Die Kleidung hat aus Baumwolle od ähnlichen, jedoch nur schwer entflammbaren Materialien zu sein. (nicht zulässig sind Sandalen oder offene Schuhe).

  4. Schmuckstücke, die eine Behinderung oder Gefährdung darstellen, müssen zu Arbeitsbeginn bzw auf Anweisung des Ausbildners abgelegt werden.

  5. Videospiele, ipods, Handys und dgl sind in der Werkstatt verboten und werden bei Zuwiderhandeln vom Meister bis zum Arbeitsende verwahrt bzw dem Erziehungsberechtigten übergeben.

  6. Der Besitz von gefährlichen Gegenständen wie zB Messern, Schlagstöcken, Schlagringen und dgl ist verboten. Bei Missachtung des Verbotes werden die Gegenstände abgenommen und den Erziehungsberechtigten übergeben. Illegale Gegenstände werden ausnahmslos der Polizei übergeben.

  7. Spielereien, Neckereien, Raufereien und Handlungen ähnlicher Art sind zu unterlassen, da erhöhte Unfallgefahr besteht.

  8. Jede Inbetriebnahme von Geräten, Maschinen und Anlagen bedarf der Genehmigung des Meisters. Dieser Punkt ist auch sinngemäß bei besonderen Arbeiten wie zB bei Arbeiten mit Chemikalien oder Giften oder bei Betreten von nicht allgemein zugänglichen Räumen uä anzuwenden.

  9. Schutzvorrichtungen und – Maßnahmen dürfen bei der Arbeit weder entfernt noch in ihrer Funktionstüchtigkeit vermindert werden.

  10. Etwaige festgestellte Mängel oder Gefährdungen an Maschinen, Geräten, Anlagen und deren Schutzvorrichtungen sind sofort dem Meister zu melden.

  11. Bei Geräten und Maschinen, die das Tragen einer besonderen Schutzkleidung erforderlich machen, ist diese zu verwenden. (zB Lederschürze beim Schweißen)

  12. Bei augengefährdenden Arbeiten ist ein Augenschutz wie zB Schutzbrille, Schutzschild und dgl zu tragen. (zB schleifen, schweißen, schmieden)

  13. In Bewegung befindliche Maschinenteile oder Werkstücke dürfen nicht berührt werden. Schmieren und Reinigen darf nur bei Stillstand der Maschine erfolgen.

  14. Einstell- und Einspannarbeiten dürfen nur bei Stillstand der Maschine durchgeführt werden.

  15. Lehrlinge, die an Maschinen und Anlagen mit besonderer Unfallgefahr arbeiten, dürfen von Lehrlingen nicht angesprochen, abgelenkt oder gerempelt werden.

  16. Schwere Lasten dürfen nur auf Anordnung und unter Aufsicht des Meisters gehoben und transportiert werden.

  17. Befolgt ein Lehrling trotz Ermahnung die Werkstattordnung und die Sicherheitsvorschriften nicht, wird ihm der Ausschluss von der weiteren Ausbildung des Tages angedroht. Bei weiterem Verstoß gegen die Werkstattordnung und gegen die Sicherheitsvorschriften wird er von der gesamten Ausbildung ausgeschlossen und nach Rücksprache mit dem Träger in dessen Niederlassung geschickt. Die dadurch versäumte Ausbildungszeit gilt als nicht entschuldigt.